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Willkommen bei den Berichten zur Umwelt!
Ob Boden, Grun dwasser oder Luft, die natürlichen Lebensgrundlagen sind bedroht. Die folgenden Berichte erstarren jedoch nicht im Beschreiben bedrohlicher Szenarien, vielmehr weisen sie auf intelligente Lösungswege. Nicht das Wissen, sondern allein die Umsetzung dieser Wege eröffnet neue Chancen für nachhaltige Entwicklungen. Doch lesen Sie selbst:
Klar, der Klimawandel ist kontroverses Thema. Klagen, Wissen, Vermuten, Fordern und sich vielleicht auch ob der Größe der Herausforderung hinter Datenreihen, Untersuchungen und immer dicker werdenden Wälzern, Forschungsberichten, "Papers" verstecken. Es wäre ja nicht das erste Mal. Wie es mit konstruktiver Kreativität auch anders gehen kann, zeigen zwei engagierte junge Frauen nicht nur im Biosphärereservat Flusslandschaft Elbe.
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Jedes Jahr aufs Neue werden die Menschen durch Meldungen über verheerende Ho chwasser aufgeschreckt. Dabei liegt der Schlüssel zur Vorsorge längst auf dem Tisch. Meint zumindest Prof. Ewald Schnug von der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft. Regenwürmer mit ihrem ausgedehnten Porensystem können landwirtschaftliche Böden in wassersaugende Schwämme unmwandeln. Wie so oft auch hier ein kleiner Haken: Die Landwirtschaft soll künftig auf den Pflug verzichten. Dass das möglich ist, belegt jahrzehntelang geübte Praxis.
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"Durch die Hölle und zurück"
In jedem Jahr erkranken in Deutschland geschätzte 60.000 Menschen neu an der heimtückischen durch Zecke nstiche übertragenen Krankheit Borreliose. Günther Schust hat nach 11 Jahren gelernt, mit den Folgen dieser lange unterschätzten Krankheit mit sehr differenzierenden Symptomen zu leben. Er beschreibt seinen Leidensweg mit 474 Arztbesuchen und zunehmender Verzweiflung bis hin zu gesellschaftlicher Isolation. Zugleich verweist er auf fundierte Fachleute und engagierte Menschen, die aufklären und Betroffenen helfen.
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Über Ja hrhunderte haben die Universitäten brav grünberockte Landesdiener ausgebildet. Doch kaum ist in den Bundesländern die eine Forstreform abgeschlossen, folgt die nächste. Förster sterben aus. In Deutschland. Trotzdem ist der Andrang der Studenten an den klassischen Forstuniversitäten nach wie vor ungebrochen. Warum das so ist, erfahren Sie in diesem Bericht über moderen weltweit agierende Ökosystemmanager und Universitäten, die die Zeichen der Zeit zu lesen gelernt haben.
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Seit 1998 regelt ein bundesweit geltendes Bodenschutzgesetz den Umgang mit dieser gefährdeten Ressource. Trotz dieses Gesetzes werden in Deutschland noch immer jedenTag 120 Hektar überbaut und versiegelt. Mit dem Boden gehen dessen vielfältige wie wertvollen Funktionen verloren. Entstehung, Funktionen sowie deren Gefährdung beschreibt dieser Bericht.
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Viel Wärme in einem kalten Land
Was bewegt einen 47-jährigen Familienvater zu einem Marsch von Flensburg bis zum Bodensee? Mitten im Hochwinter. Ohne einen Cent in der Tasche. Ohne gebuchte Übernachtungen. Im Gepäck viel Idealismus. Als Begleiter ein 25 Kilogramm schwerer Rucksack und zwei Wanderstöcke. Ganz einfach: Der Biobauer Georg Lutz ist in 42 Tagen rund 1300 Kilometer gelaufen, um mit Berufskollegen über seine Bedenken gegen die Grüne Gentechnologie zu diskutieren.
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Wassernot
Nachdem 1997 die Oderflut durch Brandenburg gerauscht war, haben Helfer und Politiker betont, es hätte viel schlimmer kommen können. Und es ist viel schlimmer gekommen, nur kaum einer hat es gemerkt. In den letzten Jahren sind die Grundwasserstände im Land Brandenburg bedenklich gesunken. Dieser Bericht erläutert die Ursachen und beschreibt Gegenmaßnahmen.
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Vom Reichtum alter Wälder
In den vergangenen Jahrhunderten sind alte Wälder zunehmend selt en geworden. Doch auf einigen Standorten in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben sie überlebt. Zukünftig werden diese Heimstätten von gefährdeten hoch spezialisierten Lebensgemeinschaften, so der erklärte Willen der Gesetzgeber, mehr Raum erhalten. Neben dem Erhalt alter Wälder wird die Zukunft dieser angepassten Lebensgemeinschaften entscheidend davon abhängen, ob es gelingen wird, geeignete Maßnahmen in den alltäglichen Betrieb von Wirtschaftswäldern zu integrieren.
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Die ganze W elt ist von Landwirten besetzt, die ihre Umwelt wegen kurzfristiger Gewinne ruinieren. Die ganze Welt? Nein, ein kleines Dorf in der Uckermark leistet beharrlich Widerstand. Im Ökodorf Brodowin wird Landwirtschaft gelebt, die ökonomische, soziale und umweltschonende Aspekte verbindet und der Region mit Arbeitslosenzahlen von mehr als 20 Prozent wieder Hoffnung gibt.
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"Toter Boden reagiert nicht auf den Kosmos"
Seit 35 Jahren arbeitet, forscht und hinterfragt Graf von Finkenstein den biologisch-dynamischen Landbau. Für den Grafen sind die dabei verwendeten Präparate oder die Beachtung der Mond- und Planetenkonstellationen keine Geheimnisse mehr, sondern längst schon vielfältig wissenschaftlich belegt. Der entscheidende Schlüssel zu einer umweltgerechten Landwirtschaft liegt für ihn in einer fachgerechten Humuswirtschaft.
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Vielen fällt bei Zecken immer noch nur FSME -Frühsommermeningitis- ein. Und davor kann man sich ja impfen. Stimmt. Und doch fallen diesem Halbwissen zahl reiche Menschen zum Opfer. 100.000 Menschen, eine seriöse Schätzung, erkranken jährlich in Deutschland nach einem Zeckenstich an der heimtückischen Borreliose. Ein Forschungsprojekt der Universität Hohenheim will den Blutsaugern an den Kragen: Zecken sollen nun selbst Opfer von Wespen, Pilzen und Würmern werden. Untersuchungen in anderen Ländern beweisen, dass dieser Ansatz funktionieren kann.
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